CDU Ronnenberg

Oliver Junk besucht den CDU-Stadtverband Ronnenberg

Reger Gedankenaustausch beim Sommerfrühstück

Rund 50 Gäste kamen am 16. August zum CDU-Sommerfrühstück in die Lütt Jever Scheune. Bei einem hervorragenden Frühstück blieb viel Zeit für intensive Gespräche, persönliche Fragen und den direkten Austausch über die Zukunft Ronnenbergs und der Region Hannover.

Stephanie Harms stellte den Gästen die Eckpunkte ihrer Agenda für die kommenden acht Jahre vor. Ihr Ziel ist klar: Ronnenberg soll für Familien, Ehrenamtliche, Unternehmen, alle Generationen und auch für die Mitarbeitenden der Stadtverwaltung stark bleiben. Dafür brauche es klare Entscheidungen, Verlässlichkeit und eine gute Zusammenarbeit im Rathaus und im Rat.

Dabei machte Harms deutlich, dass die kommenden Jahre auch von schwierigen finanziellen Rahmenbedingungen geprägt sein werden. Umso wichtiger sei es, Prioritäten zu setzen und gemeinsam nach Lösungen zu suchen.

„Ich will wissen, was die Menschen in Ronnenberg bewegt und was wir gemeinsam tun können, auch unter schwierigen finanziellen Bedingungen“, sagte Harms. Diesen Anspruch verfolgt sie auch im Wahlkampf. Der Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern spielt dabei eine zentrale Rolle.
Zugleich machte sie deutlich, dass Kommunalpolitik nur im Team gelingen kann. Mit Blick auf die Kandidatinnen und Kandidaten sowie die Mitglieder der CDU sagte sie: „Dieser Wahlkampf ist eine Teamleistung.“

Oliver Junk stellte beim Sommerfrühstück die Bedeutung der kommunalen Selbstverwaltung besonders heraus. Er bringt politische Erfahrung und einen fundierten fachlichen Blick mit. Der promovierte Jurist lehrt als Professor im Bereich Verwaltungsrecht und Kommunalrecht. Zuvor führte er zehn Jahre lang als Oberbürgermeister die Stadt Goslar.

Seine Beobachtung aus Verwaltung, Wissenschaft und kommunaler Praxis: Höhere Verwaltungsebenen glauben häufig, besser zu wissen, was die Ebenen darunter brauchen. Genau diesen Ansatz hält Junk für falsch. Entscheidungen sollten möglichst dort getroffen werden, wo ihre Auswirkungen unmittelbar spürbar und die konkreten Bedingungen bekannt sind – vor Ort in den Städten und Gemeinden.

Kommunen brauchen sie nach seiner Überzeugung ausreichend Spielraum, um eigene Lösungen zu entwickeln. Als Beispiel nannte Junk den Hitzeschutz. Die Anforderungen seien von Ort zu Ort unterschiedlich. Statt pauschaler Vorgaben brauche es die Möglichkeit, vor Ort zu entscheiden, welche Maßnahmen tatsächlich sinnvoll und notwendig sind.

Für Junk ist das ein Grundprinzip guter Verwaltung: Verantwortung nicht unnötig nach oben verlagern, sondern den Städten und Gemeinden zutrauen, ihre Aufgaben selbst zu lösen. Die kommunale Selbstverwaltung müsse deshalb gestärkt und dürfe nicht durch immer neue Vorgaben eingeschränkt werden.

Die vielen intensiven Gespräche beim Sommerfrühstück zeigten zugleich, wie wichtig der direkte Austausch ist. Es ging um konkrete Fragen aus den Stadtteilen, um Erwartungen an die kommenden Jahre und um die Aufgaben, die Ronnenberg vor sich hat.

Politik lebt davon, zuzuhören, Fragen aufzunehmen und unterschiedliche Erfahrungen zusammenzubringen. Genau dafür bot das Sommerfrühstück in der Lütt Jever Scheune den richtigen Rahmen.