Antrag der CDU - Freie Wähler - FDP Gruppe im Rat
Die Verwaltung wird aufgefordert, kurzfristig alle in der Stadt Ronnenberg lebenden Kinder und Jugendlichen mit Migrationshintergrund (Flüchtlinge), mit Hilfe der Polizei verkehrserzieherisch beschulen zu lassen.
In Ronnenberg ist es vermehrt aufgefallen, dass Kinder und Jugendliche, die mit Fahrrädern im Stadtgebiet unterwegs waren, sich häufig in gefährliche Verkehrssituationen brachten. Es ist offensichtlich zu erkennen, dass die Kinder und Jugendliche sich im Straßenverkehr oftmals falsch verhalten, weil sie nicht wissen, wie sie sich gefahrlos im Straßenverkehr bewegen müssen.
Beispiel: 3 Kinder (5 bis 8 Jahre) befuhren mit Fahrrädern nebeneinander fahrend den Gehweg Über den Beeken/Ecke Velsterstraße. Kurz nach der Fußgängerampel (in Richtung Neukauf), verlor das dritte und jüngste Kind die Gewalt über sein Fahrrad und stürzte auf die Straße. Direkt vor ein Fahrzeug, welches wegen Rotschaltung der Ampel, zum Glück noch stand. Die Kinder erkannten nicht einmal in dieser Situation, welcher Gefahr sie ausgesetzt waren. Zudem waren sie ohne jegliche Aufsichtsperson unterwegs.
Weiterhin fiel vermehrt auf, dass Kinder und Jugendliche auf der falschen Straßenseite mit Fahrrädern unterwegs waren, unbeeindruckt davon das entgegenkommende Fahrzeuge, direkt auf sie zufuhren.
Es ist ganz klar zu erkennen, dass dieses Verhalten nicht böswillig ist, sondern die Kinder nicht wissen, wie sie sich richtig im Straßenverkehr verhalten müssen.
Wir erwarten, dass dieser Missstand geändert wird, und eine Verkehrsbeschulungen im gesamten Ronnenberger Stadtgebiet kurzfristig durchgeführt wird.